Angehörige von Opfern rechtsextremen Terrors rufen zu Eralp-Wahl auf

Angehörige von Opfern rechtsextremen Terrors rufen zu Eralp-Wahl auf

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Politik in Berlin

() – Überlebende und der Opfer der rechtsextremen und antisemitischen Terroranschläge des NSU, von , Halle und Hanau rufen in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, die Linken-Kandidatin Elif Eralp zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin zu wählen.

In dem Brief mit dem Titel „Für Elif Eralp“, über den die „taz“ berichtet, heißt es: „Wir wollen ein anderes Land und ein anderes Berlin, eines, in dem wir ohne Angst leben, unsere Stimmen erheben und unsere Rechte verteidigen können.“

Weiter schreiben sie: Eine „Stimme für Elif ist eine Stimme gegen jede Form von Rassismus und gegen Antisemitismus.“ Eralp trete als Politikerin und Juristin „für diejenigen ein, die bedroht werden, und kämpft für alle, die ausgegrenzt oder missachtet werden“.

Das Schreiben ist initiiert von der NSU-Nebenklageanwältin Seda Basay-Yildiz. Zu den insgesamt zehn Unterzeichnern gehören laut „taz“ die Semiya und Abdulkerim Simsek, deren Vater vom NSU ermordet wurde, Sibel und Hasan Leyla, deren Sohn beim Attentat auf das OEZ in München getötet wurde, Çetin Gültekin, der seinen Bruder in Hanau verlor, und Ismet Tekin, Überlebender der antisemitisch motivierten Tat in Halle.

Der „taz“ sagte Başay-Yildiz: „Die von Elif Eralp in Berlin wäre ein wichtiges, auch bundespolitisches Signal, dass nicht alles zu spät, nicht alles verloren ist.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Wahlplakate mit Elif Eralp und Sevim Aydin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Elif Eralp, Sevim Aydin, Seda Basay-Yildiz, Semiya Simsek, Abdulkerim Simsek, Sibel Leyla, Hasan Leyla, Çetin Gültekin, Ismet Tekin

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Elif Eralp, Sevim Aydin, NSU-Nebenklageanwältin Seda Basay-Yildiz, taz, NSU, OEZ

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, München, Halle, Hanau

Worum geht es in einem Satz?

Überlebende und Angehörige der NSU-Opfer sowie der Opfer rechtsextremer und antisemitischer Anschläge rufen gemeinsam dazu auf, die Linken-Kandidatin Elif Eralp zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin zu wählen, weil ihre Stimme gegen Rassismus und Antisemitismus gerichtet sei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Die rechtsextremen und antisemitischen Terroranschläge des NSU sowie die damit verbundenen Opfer und Angehörigen aus München, Halle und Hanau
  • Der Aufruf der Überlebenden und Angehörigen in einer gemeinsamen Erklärung zur Wahl der Linken-Kandidatin Elif Eralp zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin
  • Die Initiierung des Briefes „Für Elif Eralp“ durch die NSU-Nebenklageanwältin Seda Basay-Yildiz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Überlebende und Angehörige der NSU-Opfer rufen in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, Elif Eralp zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin zu wählen
  • In dem Brief wird dabei eine Reaktion im Sinn einer politischen Unterstützung für Eralp gegen Rassismus und Antisemitismus beschrieben
  • Die taz berichtet über den Brief, und Başay-Yildiz bewertet die Wahl Eralps als wichtiges Signal

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ein wichtiges Signal gegen Rassismus und Antisemitismus
  • Schutz und Stärkung von Menschen, die bedroht werden
  • Verteidigung von Rechten ausgegrenzter und missachteter Personen
  • Ermutigung dazu ohne Angst zu leben, die eigenen Stimmen zu erheben und sich zu wehren
  • Ein bundespolitisch wirksames Zeichen, dass Handlungsbedarf besteht und noch nicht alles verloren ist

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja — „Die Wahl von Elif Eralp in Berlin wäre ein wichtiges, auch bundespolitisches Signal, dass nicht alles zu spät, nicht alles verloren ist.“ (laut taz sagte NSU-Nebenklageanwältin Seda Başay-Yildiz).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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